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In Hattingen beraten und helfen das
"
Caritas-Suchthilfezentrum" und das "Café Sprungbrett".

Angesichts der wachsenden Zahl abhängigkeitserkrankter Menschen hat das Cafe Sprungbrett ein Gesamtkonzept zur Information und Beratung älterer Betroffener und deren Angehörige entwickelt. In regelmäßigen Einzelgesprächen werden die einzelnen Aspekte der Suchterkrankung im Alter individuell mit den Betroffenen und/oder seinen Angehörigen besprochen und konkrete Hilfen zur Bewältigung entwickelt. Ziel dieser Gespräche ist die Vermittlung in weiterführende, längerfristige ambulante Angebote und/oder in stationäre Hilfen wie Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlungen. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, dass der Erstkontakt sowie auch weiterführende ambulante Betreuung aufsuchend durchgeführt wird.

Ansprechpartner: Peter Dresia Tel. 59 69 711 und Thomas Schwoerer-Böhning 59 69 712
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Gemeinsam statt einsam


Der Gesprächskreis des Café Sprungbrett richtet sich an selbstbetroffene suchtkranke Menschen ab ca. 60 Jahre, hauptsächlich so genannte Späteinsteiger (Late onset). Menschen, die erst mit 50 oder 60 Jahren an einen erhöhten und missbräuchlichen Alkohol- oder Medikamentenkonsum geraten sind.

Die Geschichten und Auslöser sind ähnlich:

Der vorzeitige Ruhestand, die Berentung oder Pensionierung, der Tod des Ehepartners und das Verlassen des Hauses erwachsener Kinder. Oftmals löst eine Kombination dieser Lebensereignisse eine Depression/Sinnkrise aus. Statt zu sprechen und aktiv zu werden, werden Alkohol oder Psychopharmaka konsumiert und als vermeintlicher Tröster und Problemlöser empfunden. Auf Grund der im Alter sinkenden Toleranzgrenzen wird der regelmäßige Gewohnheitskonsum schnell zur Abhängigkeit mit teilweise massiven Krankheitsverläufen und Entzugsbildern. Eine Überwindung des gerade bei dieser Personengruppe oftmals hohen Maßes an Scham und Selbstvorwürfen sowie eine vertrauensvolle Hilfsannahme und Verständnis ist oftmals nur bei Gleichbetroffenen dieser Altersgruppe möglich. Andersherum haben aber diese Menschen auch riesige Potenziale an Lebenserfahrung und Krisenbewältigung. So sind die Besserungs- und Genesungsaussichten für diese Menschen sehr gut.

Der Gesprächskreis "Gemeinsam statt einsam" findet 14-tägig dienstags von 14.30 bis 16.00 Uhr am Steinhagen 19 statt.
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